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Botschafter Weber zum antisemitischen und fremdenfeindlichen Angriff auf die jüdische Gemeinschaft in Halle

Artikel

Die Angriffe in Halle am Yom Kippur, dem höchsten Feiertag der jüdischen Gemeinschaft, haben Entsetzen und Erschütterung in Deutschland ausgelöst. 

Der Angriff auf die jüdische Gemeinschaft am Versöhnungstag Yom Kippur, ihrem höchsten Feiertag, war ein Angriff auf unser ganzes Land. Wir sind entsetzt und erschüttert.

Der Angriff hat beweisen: Antisemitismus ist ein Türöffner für jegliche Form von Diskriminierung. Antisemitismus und Fremdenhass richten sich gegen Grundwerte der Demokratie und bedrohen unsere pluralistische Gesellschaft.

Es werden rote Linien überschritten, wenn der Holocaust öffentlich verharmlost und verfälscht wird. Dem müssen wir entschieden entgegentreten.

Während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im nächsten Jahr wollen wir die europäische Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Antisemitismus stärken. Den internationalen Austausch zu diesem Thema werden wir auch zum Schwerpunkt des deutschen Vorsitzes der International Remembrance Alliance  ab März 2020 machen.

Wir nehmen die Frage der Sicherheit jüdischer Einrichtungen in Deutschland sehr ernst und gehen davon aus, dass die Situation in den Bundesländern gründlich evaluiert und wo erforderlich verbessert wird.

In diesem Sinne habe ich heute mit der Jüdischen Gemeinde Montenegros gesprochen und meine Anteilnahme zum Ausdruck gebracht.

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